Web 2.0 ist momentan eines der heissesten Schlagworte beim neuerlichen Internet Boom. Alle möglichen Anwendungen werden derzeit erfunden, manche erfolglos, manche mit bestechendem Erfolg. Gemeinsam haben sie alle, dass sie mit wenig Aufwand in ihrer Grundfunktionalität erstellt werden (Beta-Versionen) und erst bei genügend Erfolg weiterentwickelt werden.
Die Weltwoche hat in ihrer aktuellen Ausgabe einige Beispiele dargestellt. Da ist zum Beispiel die Seite Digg.com. Eine revolutionierte News Seite, auf der die User selber bestimmen, was wichtige Nachrichten sind. Je besser die Bewertung, desto populärer die Präsentation der News. Schon 500’000 Personen machen dabei mit!
Noch etwas haben die meisten dieser Web 2.0 Anwendungen gemeinsam. Sie sind gratis zu nutzen und finanzieren sich über Werbeeinnahmen. Bei entsprechendem Web- und Click-Traffic werden für gewisse Seiten bereits wieder Millionenbeträge bezahlt.
Es kommen aber schon erste kritische Stimmen auf. Click-Fraud, d.h. «betrügerische» Mausklicks auf die kleinen, unscheinbaren Webinserate, geben gemäss Tages-Anzeiger bereits zu Bedenken anlass, ob die Geld-Quelle des Web 2.0 booms nicht zu versiegen droht. Sind wir daher bereits unbemerkt in eine neue Internet Blase gerutscht?