Wenn man mit der SBB durchs Land fährt sieht man selten eine Bahn-Baustelle. Dies hat einen einfachen Grund: Einfache Defekte werden durch die Nacht hindurch, also wenn wenig Zugverkehr herrscht, geflickt. An grösseren Defekten oder Bauten wird 24 Stunden gearbeitet, um die Strecke möglichst bald wieder freizugeben.
Fährt man mit dem Auto durchs Land, bietet sich einem ein ganz anderes Bild. Lange Autobahnbaustellen, auf der kein Mensch arbeitet, schon gar nicht Nachts oder am Wochenende. Grössere Baustellen bestehen oft mehrere Monate oder Jahre (z.B. A1 bei Wangen an der Aare oder im Limmattal).
Wieso werden da Bahn- und Strassenbaustellen nicht gleichgestellt? Meines Erachtens sind gut funktionierende Verkehrswege bei beiden Transportsystemen genau gleich wichtig, oder etwa nicht?